Schützen & Erhalten - page 14

Schützen & Erhalten · September 2011 · Seite 14
Industrie gefragt, geeignete Systeme zu liefern.
Mit dem Merkblatt „Wetterschutzschiene an Holz­
fenstern“ schließt der Verband der Fenster- und
Fassadenhersteller, Frankfurt/Main, eine Lücke in
den Normen und Regelwerken. Das Merkblatt legt
die Anforderungen an die Funktion und Konstruk­
tion von an Holzfenstern üblichen Wetterschutz­
schienen fest. Weitere Themen des Merkblatts
sind speziell die Anschlussausbildung, Montage
und Tauwasserminimierung bei Fenstern mit Wet­
terschutzschiene sowie Sonderkonstruktionen.
Platz 3: Undichtigkeiten in der
Dampfsperre
Die Dampfsperre schützt Bauteile
vor dem schädlichen Einfluss von
Feuchtigkeit in der Luft. Undichtig­
keiten der Dampfsperre haben in vie­
len Fällen gravierende Konsequenzen: Wenn Luft
aufgrund des Lecks die Bauteile umströmt und
dabei abkühlt, dann kondensiert der enthaltene
Wasserdampf und kann Schimmelwachstum und
weitere Schäden anrichten.
Platz 4: Bodeneinschubtreppe
falsch eingebaut
Stellt eine falsch eingebaute Bo­
deneinschubtreppe einen Mangel dar?
Im Prinzip ist dieses eine große Le­
ckage in der Dampfbremse, durch die
Feuchtigkeit mit der durchströmenden Luft an/
in Bauteile gelangt. Diese können dadurch be­
schädigt werden. Folgen sind neben dem vermin­
derten Wärmeschutz auch Schimmelpilzbefall.
Platz 5: Nicht entlüfteter Spitzboden
Im Spitzboden sammelt sich be­
sonders kurz nach Errichtung des
Hauses viel Feuchtigkeit aus den da­
runter liegenden Geschossen an. Wird
diese nicht durch eine ausreichende Lüftung be­
seitigt, führt das in der Folge zu Tauwasserschä­
den im Dachboden und zu Schimmelpilzbefall.
Platz 6: Undichter Keller
Die Ursachen für undichte Keller
finden sich von der Planungsphase
bis zur Ausführung auf der Baustelle.
Demnach liegt eine weitere Quelle in
der unsachgemäßen Ausführung von Arbeiten im
Außenbereich. Undichtigkeiten im Kellerbereich
verursachen sehr hohe Mängelbeseitigungsko­
sten. Hohe fünfstellige Beträge sind hier bei
der Sanierung keine Seltenheit. Aufgrund der
Komplexität der Vorschriften und Regelwerke
besteht immer mehr die Gefahr nicht gewollter
Fehler bei der Ausführung. Welche Konsequenzen
hieraus für die Praxis entstehen, vermag jeder
Ausführende selbst zu beantworten.
Platz 7: Risse in Holzbauteilen
Solche Risse sehen nicht nur un­
schön aus, sondern können auch die
Stabilität des Bauteils erheblich ein­
schränken und die Dauerhaftigkeit er­
heblich verkürzen. Die Ursache liegt zumeist im
Einbau mit zu „nassen“ Hölzern. Diese schwinden
im Trocknungsprozess und reißen.
Platz 8: Entwässerung von
Kelleraußentreppen
Diese Thematik wird oftmals zu
stiefmütterlich behandelt. Schon in
der Planung muss
darüber nachge­
dacht werden wie das Was­
ser, das sich unweigerlich im
Bereich der Kelleraußentrep­
pe sammeln wird, kontrolliert
abgeführt werden kann. Bei
Nichtbeachtung sind Rissbil­
dungen durch Feuchtigkeits-/
Frostschäden die Folge.
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dicht !
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Platz 9: Risse im Estrich
Risse im Estrich sind gewollt als
Arbeits- oder Bewegungsfugen. Diese
Risse sind Sollbruchstellen für unver­
meidbare Bewegungen im Bau. Verar­
beitungsfehler und falsche Materialzusammen­
setzung oder nicht ausreichend dehnfähige An­
schlüsse zu angrenzenden Bauteilen führen zu
ungewollten Rissen im Estrich. Diese können
die Gebrauchstauglichkeit des Estrichs erheb­
lich einschränken.
Platz 10: Undichte Lüftungsanlagen
Wenn Lüftungsanlagen nicht dicht
eingebaut werden, ist die am häu­
figsten anzutreffende Fehlstellung,
dass die Verklebung von Stoßstellen
mit ungeeigneten Materialien ausgeführt wur­
de. Wanddurchführungen und Durchdringungen
werden ebenfalls oft unsachgemäß ausgebildet.
Die hierbei entstehenden Luftströme finden an
der falschen Stelle statt, das wiederum mindert
das Energiesparpotenzial von Lüftungsanlagen
mit Wärmerückgewinnung. Zusätzlich gelangt
Feuchtigkeit mit der Luft in Bauteile.
f
Der „Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau“
(VQC) e.V. ist nach eigenen Angaben ein
unabhängiger Verein, in dem sich Bauträger
und Sachverständige zusammengefunden
haben. Das gemeinsame Ziel:
eine möglichst hohe Bauquali-
tät für die Bauherrschaft. Um
dies zu gewährleisten, haben
die unabhängigen Sachver-
ständigen des Vereins einen
hohen bautechnischen Stan-
dard definiert, der gleichzei-
tig die Grundlage von Quali-
tätskontrollen an Wohnbauten
bildet.
Weiterführende
Informationen:
Fachbereiche
Bautenschutz
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